Ein Lebenszeichen und die Generation Golf

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Durch Zufall bin ich gerade wieder auf meinem Blog gelandet und habe festgestellt schon lange nicht´s mehr geschrieben zu haben. Der Grund dafür liegt ganz klar auf der Hand, ich war zu beschäftigt damit noch irgendwie einen Platz beim löchrigen Affiliate Event des Jahres zu erschleichen, dem Golfturnier Affiliates & SEOs lochen ein.

Das ganze findet von Freitag 01.10.2010 bis Sonntag 03.10.2010 in München statt.
Los geht es am Freitag auf dem Golfplatz Ascheim mit einer runde gepflegtem Golf.
Grundsätzlich machen mir alle Sportarten Spaß die ich nicht kann, dies geht wohl auch anderen so was dann auch der Grund für die sofortige Ausbuchung des Events war. Ein Golfkurs für die Anfänger wird auch geboten.
Bräuchte ich z.B. nicht, ich habe genug Rasensamen und einen Wassertank um eventuelle Schäden umgehend reparieren zu können, Fußballschuhe für den perfekten halt beim Abschlag lassen sich ja auch schnell organisieren ;-)
Am Samstag ist dann „Wiesn“ angesagt, dies dienst dazu sich das vermasselte Golfspiel und die Verletzungen schön zu trinken.
Sonntag: Pain(t)ball – eine Disziplin die ich durchaus beherrsche!
Genau heute findet auch wieder das legendäre Affiliate-Paintball von Jochen Schweizer statt, wo ich aus zeitlichen Gründen das erste Jahr mal nicht dabei bin.
Ein Grund mehr, mir aus reinem Mitleid, die noch beim Gewinnspiel von be2.de gesponsorte Karte einfach zu geben.

Veranstaltet wird das ganze vom Party Markus und dem abgewrackten Jens der vor lauter langeweile und Reichtum nur noch auf dem Golfplatz rumhängt und dabei versucht Golfmode zu vertickern.

Das nächste mal wenn ich mich melde ist dann hoffentlich nach dem Umzug dieses Blogs der dringend den “Webhoster” wechseln muss.
Die permanenten Ausfälle und die nicht Erreichbarkeit des Blogs nerven mich extrem und ich ärgere mich nur noch grün und “blu” damit.


Affiliate Marketing will gelernt sein

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Angeregt durch MontiMans Aufreger zücke ich mal wieder die Feder und schreibe was in meinem Blog.

“Warum macht man mal eben ein Partnerprogramm und denkt vorher nicht darüber nach?”

Weil dass nicht wirklich ein Problem ist!

Es folgen harte Worte…

1. Grundproblem: schnell reich werden
Ja die Online Branche verspricht gerne mal das schnelle Geld, alles ist einfach, alles ist easy
und performance orientiert. Heute kann man sich aber ein schlecht betreutes Partnerprogramm mit Standardvergütungen und lumpigen Werbemitteln nicht mehr leisten.
Wie oft soll ein Programm gestartet werden mit 3 Bannern, keinen Textlinks und einem Katalog von Bedingungen die im Affiliate Marketing fast nicht umsetzbar sind – dann einfach sein lassen.
Wer sich nicht traut neue Wege einzuschlagen und Dinge auszuprobieren ist hier falsch.
Kein Affiliate macht sich die Mühe noch zu versuchen ein Programm zu bewerben bei dem die Grundbedingungen schon völlig fehlen.
Und leider scheint es manch so einem Betreuer oder einer Agentur völlig wurscht zu sein was da Angeboten wird – die pauschale oder seinen Lohn bekommt man ja trotzdem.

2. Grundproblem: verletzter Stolz und den Spiegel vor dem Gesicht
Am geilsten sind die Anrufe von so manchen “wir machen SEO Agenturen” (verkaufen tun sie dies zumindest
die ein Affiliate rausschmeißen wollen, weil der vor ihrem Kunden im Index rankt.
Wie peinlich ist dass den! – dem Kunden Geld abknüpfen für SEO-Dienstleistung und dann kommt ein Affiliate
daher der Geld nur im Erfolgsfall sieht und schiebt es aus dem Index.
Liebe Leute, der Affiliate kann nicht´s für seine Platzierung in einer Suchmaschine und vor allem kann er nicht´s dafür wenn von eurer Seite aus nicht gut optimiert worden ist. Besser wäre hier mal bei dem Affiliate nachzufragen ob er gegen Bezahlung eine interen Schulung abhalten will.

Die SEM Nummer ist auch gut:
Affiliates SEM erlauben und dann hinterher versuchen die gut konvertierenden Keywords für die Bewerbung
zu verbieten. Sehr beliebt das ganze, da hat man dann gleich gut konvertierende Keywords und kann vor
dem Kunden einen auf dicke Hose machen.

Oder Hilfe der Top Affiliate kommt! – Eigentlich sollte man ja denken jeder wäre froh an Affiliates zu kommen
die richtig guten Umsatz vermitteln – von wegen. So manch ein Merchant hat da schon mit einer Provisionkürzung reagiert da die Kosten so hoch sind. :-O
Was war doch Affiliate Marketing gleich:
ausbezahlte Provisionen bedeuten auch vermittelter Umsatz – Geld in der Tasche – PERFORMANCE.
Kann man natürlich schon mal vergessen.

Bei mir ist spätestens da Schluss – Programmstorno, auf Wiedersehen.

Genau das fehlt aber ganz oft. Solchen Kunden zu sagen “hey wir lassen es das macht keinen Sinn”
oder noch schlimmer wenn man sich den Auswirkungen mancher Aktionen erst gar nicht bewusst ist
oder nicht ausreichend beraten wird. Was mich auch gleich zu Punkt 3 schwenken lässt.

3. Grundproblem: Personal
Manche haben noch nicht kapiert dass gute Mitarbeiter auch Geld kosten.
Da findet man ganz oft die so genannten Trainees oder eben Angestellte die in ihrem Leben noch nie mit
Affiliate Marketing konfrontiert waren, selbst als Affiliate unterwegs waren usw., aber dafür eben mit
einem Büro-Angestellten Standardlohn abgespeist werden können.
Ok 98% aller Chefs kapieren wohl eh nicht dass gute Mitarbeiter zwar mehr kosten,
aber dafür auch dementsprechend arbeiten und sich das ganze langfristig rechnet.
Wenn ich mir so die ein oder andere Stellenausschreibung ansehe und dort die Anforderungen lese
frage ich mich schon was diese letzendlich bei der Vermaktung im Affiliate Marketing bringen sollen.
Wer gute Affiliate Manager und Betreuer will braucht Leute die bereits in dem Business arbeiten,
gute Verknüpungen haben, sich in der Szene bewegen, Erfahrungen haben, UND man muss bereit sein
neue Wege zu gehen. Diese Leute kosten aber einfach Geld!
Wer sich ein gutes Team aufbauen will muss mischen – alte Hasen die Newbies groß ziehen.

Fazit: das “vorher drüber nachdenken” spielt nur eine kleine Rolle, sondern eher das “wer mischt mit”

Im geschilderten Fall von MontiMan hätte ich mich als Programmbetreuer z.B. niemals darauf eingelassen
Provisionen nachträglich zu kürzen die auf einer nachträglichen Änderung von Bedingungen basieren.
Grundlage ist natürlich dass vorher die bis dahin geltenden Bedingungen eingehalten worden sind.


Eine gute Webseite ist schnell – Rankingfaktor Websitespeed

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Nach dem Blogbeitrag zum Thema “Rankingfaktor SiteSpeed” von google gehen natürlich die großen
Diskussionen los. Die Ladezeit einer Webseite soll mit Einfluss nehmen auf das Ranking einer Webseite.
Starten wird das ganze im englischsprachigen Raum, also nur eine Frage der Zeit bis es bei uns
ebenfalls angewendet wird.

Die ganz panischen und “google Ranking Memmen” nehmen jetzt am besten alle mal die Bilder raus,
deaktivieren sämtliche Widgets, deinstallieren ihre CMS Systeme und stellen Textdateien in´s Netz
Hey das finden zwar Eure Besucher scheiße aber google will es so :-)

Spaß beiseite, was soll die Aufregung ?
Ganz klar, es gibt Seiten im Internet die gehen einem als Surfer mächtig auf die Nerven.
lch als Besucher möchte in erster Linie schnelle präzise Informationen und nicht 1 Min. warten,
bis eine Seite voll gespackt mit Skripten mal geladen ist.
Dieser Schritt ist doch sehr zum Nutzen der Besucher und wird hoffentlich dazu führen
dass so manch ein Seitenbetreiber mal aufräumen geht. Viele Ladeprobleme einer Seite sind meiner Ansicht nach
auf schlechte Programmierungen, zu großen Dateien und zu vielen Spielereien zurück zu führen.
Gerade im Bereich Onlineshops finde ich es alles andere als lustig was hier teilweise für Dateimonster
unterwegs sind. Durch Web 2.0 soll zwar alles blinken und animiert sein aber benutzen würde ich es gerne
auch noch können.

Stichwort mobiles Surfen, ist ja gerade auch extrem im kommen.
Hier steht oft nicht die schnelle Internetverbindung zur Verfügung wie zu Hause am PC.
Schon komisch wie viele Portale eine “Mobile Webseite” anbieten dann aber alles andere als dafür geeignet sind.

Auf einer “normalen Webseite” wird dieser Faktor wohl kaum eine Rolle spielen, ist ja auch nur ein Teil
der den Rankingfaktor mit beeinflussen kann.

Trotzdem habe ich mir mal meine Seiten-Ladezeiten-Großputz-Checkliste gemacht:
- was taugt mein Webhoster
- welche PlugIns, Widgets oder Tools setze ich ein und wie sind hier die Ladezeiten
- wie ist die Anbindung an externe Dienstleiter wo eine Datenverbindung besteht
- welche Abfragen führe ich aus und wie sind diese von der Performance
- wie groß sind meine Bilddateien, sind die Ladezeiten auch für nicht DSL Nutzer z.B. tragbar.
uvm.

Einen Wunsch an google hätte ich noch: den “Layer Ranking Faktor”.
Jede Seite deren eigentlicher Inhalt durch ein Layer zugeschissen wird was der Besucher
kaum weggeklickt bekommt, ist sofort aus dem Index zu werfen ;-)

P.S. da mein Blog hier extreme Ladezeiten hat, was auf mangelnde Pflege zurückzuführen ist,
bin ich sicher bald nicht mehr im Index gelistet. Wollte mich nur schon mal vorher verabschieden :-)

P.P.S ich vergesse immer Buchstaben beim schreiben – ist auch gut für die Performance – wusste ich es doch


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